wir und unsere arbeit mit flüchtlingen

An dieser Stelle finden Sie demnächst eine Zusammenfassung unserer bisherigen Aktivitäten und der zukünftigen Dinge, die wir so angehen.

Öffnungszeiten Kleiderkammer, Nalbach, Hubertusstraße, EHEMALS SCHLECKER: Mittwoch von 15.00 Uhr - 17 Uhr

Unsere Aktivitäten im Rückblick. Wir sind im Sommer 2014 gestartet - mit 5 engagierten Menschen, rein privat. Auch heute noch ist die Flüchtlingshilfe eine reine private ehrenamtliche Sache. Mit viel Engagement, Improvisationskunst und Können wurden die Geflüchteten in der 'Gemeinde betreut. Anfangs, mit dem steigenden Anzahl von Menschen auf der Flucht und wenigen fertigen Wohnungen war es schon eine starke Belastung. Zunehmend kam aber die Gemeinde in die Gänge und mit Eifer und großem Einsatz hat sich die Wohnsituation schnell verbessert. Eine Vielzahl von Aktivitäten rund um die Uhr über die Woche wurde gestemmt: ausräumen, einräumen, zu Wohnungen fahren, zur Gemeinde, einrichten, Jobcenterfragen, Anmeldungen und und und. Die Liste ist sehr, sehr lang! Stunden um Stunden, Tage, Wochen und Monate sind hierbei in der konkreten Hilfe vor Ort aufgelaufen. Aber, es war und ist eine Herzenssache, die viel zurück gibt. 

Feste wurden organisiert, erste Deutschkurse von Anfang an, mit bis zu 8 Lehrerinnen! - alles privat und ehrenamtlich. Unter Freunden war das Motto von Veranstaltungen in Bilsdorf und Körprich. Geld wurde akquieriert (Saarland zum Selbermachen, Bistumsfonds für Flüchtlinge, private Spenden), mit dem dann Notsituationen überbrückt wurden. Auch Kultur kam nicht zu kurz: Schaupieler im Staatstheater wurden gesucht für das Stück "Brennpunkt X", Klavierkonzerte wurden besucht, tolle Abende wurden mit den Geflüchteten gestaltet - tolles orientalisches Essen inklusive.

Von Anfang an gingen wir an und in die Öffentlichkeit: Info-Veranstaltungen wurden angeboten, Kontakte zu den Nachbargemeinden geknüpft, Besuch des Kindergartens, Feuerwehrkurs, Zusammenarbeit mit der Lese- und Schreibwerkstatt, Teilnahme an der Nacht der Kirche, und anderes mehr. Und natürlich wurde auch eine Kleiderkammer aufgebaut, dank der Gemeinde dann nach einiger Zeit im ehemaligen Schleckermarkt.